Der Heterocephalus glaber, wie er wissenschaftlich genannt wird, umgänglicher der Nacktmull, ist eine Art der Sandgräber. Er gehört zu der Unterordnung der Stackelschweine. Den Namen verdanken sie ihren scheinbar nackten Körper. Jedoch besitzt er kleine feine Haare.
Merkmale
Die grösse eines Nackmulls beträgt zwischen fünf und fünfzehn Zentimeter und sie wiegen ungefähr 30 bis 50 Gramm. Die Nackmulle leben in Grossen Gruppen bis zu 100 Tiere zusammen. Jede "Kollonie" besitzt eine König welche die Aufgabe der Kontrolle und Überwachung besitzt. Dies ist einzigartig bei Säugetieren. Zudem sind sie die einzig bekannten Säugetierart, deren Haut die Substanz P fehlt. Diese Substanz ist an der Schmerzwahrnehmung beteiligt. Das heisst Nackmulle haben ein vermindertes Schmerzenpfinden.
Verbreitung
Der Lebensraum des Nackmulles reicht von Somalia bis Nordkenia, diese Gebiete liegen in Ostafrika. Sie leben in unterirdischen Bauen welche sehr kompliziert und umfangreich gebaut sind. Um einen Ganz zu "bauen" schiebt er die Erde, wie ein Bulldozer, mit seinem Kopf bis zum Ausgang des Baues.
Nahrung
Die Nahrung wird von den Nackmullen während des Grabens gefunden. Hauptsächlich besteht die Beute aus Wurzeln von Stauden und Bäumen, jedoch werden acuh Insekten und Larven von ihnen verzehrt. Erstaunlich ist, dass Nackmulle nicht trinken, sondern sie nehmen das benötigte Wasser aus der verzehrten Nahrung.
Der Schnalbeligel wird auch Ameisenigel oder Echidna genannt. Sie und das Schnabeltier sind die einzigen Säugetiere, die Eier legen. Es gibt vier verschiedene Arten, den Kurzschnabeligel und drei Arten von Langschnalbeligel.
Merkmale
Der Schnalbeligel ähnelt zwar einem herkömmlichen Igel, ist mit diesem jedoch nicht näher verwandt. Die Kopfrumpfläme beträgt 35 - 77 Zentimeter und das Gewicht erreicht 2,5 - 16 Kilogramm, je nach dem ob es ein Kurz- oder Langschnabeligel ist.
Verbreitung
Am meisten Verbreitet sind die Schnabeligel in Australien. Sie stellen keine besonden Ansprüche an ihren Lebensraum, somit könnten sie überall zu finden sein. Dennoch bewohnen sie überwiegend Wüstenregionen im Inerren von Australien. Ebenso werden sie in Wald-, Parklandschaften und Buschsteppengebiete gefunden. Sie mögen steiniges und felsiges Gelände.
Nahrung
Die Schnalbeligel sind Fleischfresser, wobei sie nicht eine allzu grosse Auswahl haben, da sie eine sehr kleine Mundöffnung haben. Sie bevorzugen Ameisen und Termiten sowie auch Regenwürmer. Mit ihrer langen Schnautze durchbrechen sie morsches Holz, durchwühlen Laub oder stockern in Felsspalten um an Nahrung zu kommen. Der Schnabeligel verfügt über feinfühlige Elektrorezeptoren, welche auf schwächste Singale ihrer Beute reagieren. So können sie ihre Nahrung lokalisieren und fangen. Mit der langen klebrigen Zunge wird das Beutetier in den Mund gezogen und zerkaut.
Der Sternnasenmaulwurf, wissensschaftlich Condylura cristata, oder auch Sternmull genannt, gehört der Familie der Maulwürfe an. Das Säugetier unterscheidet sich zu den andern Maulwürfen durch seine 22 fingerförmigen Hautanhänge auf der Schnauze.
Merkmale
Die Durchschnittslänge der Sternmulle liegt zwischen 16 - 20 Zentimeter. Die Schwänzlänge kann eine Länge bis zu 7.5 Zentimeter erreichen. Die Hautanhänge weisen eine Länge bis zu vier Millimeter auf. Die Augen sind im Vergleich zum Körperbau eher klein und sie liegen, wie die Ohren, meistens im Fell verbrogen. Sie sind Tag- sowie auch Nachtaktiv.
Verbreitung
Sternmulle leben im östlichen Nordamerkia, genau gesagt in Kanada. Ihr Gebiet reicht von Manitoba bis Labrador und von North Dakota bis Ohio und Virginia wie auch in der Region von Georgia. Sie sind auf relativ feuchte Böden angewiesen, somit werden sie in Sumpfgebieten, feuchten Wiesen und auch Wäldern gefunden. Sie leben hauptsächlich unter der Erde in einem unterirdischen Gangsystem. Der Sternmull kann gut schwimmen und tauchen, durch dies führt er zum Teil eine wasserbewohndende Lebensweise.
Nahrung
Die Nahrung der Sternmulle besteht hauptsächlich aus Gliederfüssen, Weichtieren, Wenigborsten wie Regenwürmer und Ringelwürmer, Insekten und Larven. Da sie teilweise auch beim Wasser leben, gehören Krebstiere und kleine Fische auch dazu. Sie suchen ihre Beute im Wasser, in den unterirdischen Gängen sowie auch über der Erde.
Beluga oder auch Weisswal genannt wurde von den Wissenschaftlern Delphinapterus leucas benannt.Er gehört zu der Familie der Gründelwale.
Merkmale
Ein ausgewachsender Beluga wird zwischen drei und bis maximal sechs Metern gross. Das Gewicht liegt bei 400 bis maximal 1000 Kilogramm. Der Name Weisswal erhielt er druch seine Färbung welche sich im Laufe seinesLebens verändert. Als Neugeborene sind sie schiefergrau bis blau. Nach etwa einen Jahr ändern sie ihre Farbe zu blaugrau, diese behalten sie bis zu ihrem fünften Lebensjahr. In dieser Zeit werden sie "Blues" genannt. Danach werden sie weiss-glänzend, behalten jedoch einen bläulichen Schimmer. Sie leben in Gruppen von 20 bis 100 Tieren. Eine besonderheit der Belugas ist ihre Gesichtsmimik. Sie können ihre Lippenverändern, sogar zu einen Kussmund fromen.
Verbreitung
Der Beluga beschränkt sein Gebiet meist auf die polaren und subpolaren Gewässer. Vor allem an den Küsten Alaskas, Kanadas und Russlands sind sie anzutreffen. Sie bevorzugen ruhige Küstengebiete mit mässiger Tiefe, Meeresbuchten oder Mündugsbereiche der grossen Flüsse. Häufig wandern sie auch in Flüsse ein, somit stiess man auch in sibirischen Flüsse auf sie. Am 18. mai 1966 wurde sogar ein Einzeltier 400 Kilometer stromaufwärts im Rhein gesichtet.
Nahrung
Belugas geniessen bis jetzt die abwechslungsreichste Nahrung unter den Walen. Wie die anderen ernähren sie sich ausschliesslich von Tieren. Bei den Belugas sind über hundert verschiedene Futtertiere bekannt, von Holtieren über Tintenfische, Muscheln und Gliederwürmen bis zu grösseren Fischen wie zum Beispiel Dorsche oder Lachse. Ihre Nahrung finden sie vor allem in flachen Meerestiefen. Sie suchen im Boden nach Organismen, jedoch jagen sie auch im Freiwasser.
Das Axoloti ist ein unterwasser lebender mexikanischer Schwanzlurch. Sein wissenschaftlicher Name ist Ambystoma mexicanun. Es gehört zu der Ordnung der Schwanzluche und ist mit den Salmandern verwandt. Übersetzt bedeutet sein Name Wassermonstrum oder Wasserpuppe. Dieses Tier ist eine Dauerlarve, das bedeutet, es erreicht seine Geschlechtsreife ohne seine äussere Larvengestalt zu verändern.
Merkmale
Die Länge eines ausgewachsenen Axloti beträgt druchschnittlich 23-30 cm. Es wurden auch schon welche gesichtet, die über 40 cm lang waren. Sie besitzen einen seitlich abgeflachten Ruderschwanz mit Flossensäumen der sehr kräftig ist. Der Kopf ist eher flach und und die Augen, welche lidlos sind, stehen weit auseinander. Sie sind nachtaktiv und halten sich am Grund des Bodens auf. Eine andere Besonderheit ist, dass diese Tiere nie erwachsen werden, sondern sie verbrigen ihr ganzes Leben im Lavenstadium. Zudem verfügt das Axoloti über die Fähigkeit der Regenerate. Das bedeutet, dass es Gliedmassen, Organe und sogar Teile des Hirns und Herzens wieder herstellen kann. Das spezielle ist, dass es in der Regel keine Verkrüppelungen sind, sondern vollständig und funktionsfähige Körperteile.
Verbreitung
Das Axoloti ist im Xochimilco-See sowie auch im Chalco See zu finden. Diese liegen innerhalb eines vulkanischen Beckens in der Nähve von Mexiko-Stadt.
Nahrung
Sie er ernähren sich von Krebstieren, kleinen Fischen, Laich und weiteren wirbellosen Wassertieren. Teilweise fressen sie auch ihren eigenen Nachwuchs. Der Axoloti ist ein Lauerjäger, das heisst, er verharrt ruhig und getarnt an einer Stelle bis das Beutetier in Sicht ist, dann überrascht und überweltigt es das Tier in Form eines Blitzangriffes.
Seedrache, wissenschaftlich Phyllopterys taeniolatus, oder auch kleiner Fetzenfisch genannt. Das Unterwassertier gehört zu der Famile der Seenadeln.
Merkmale
Der Seedrache besitzt zahlreiche Körperfortsätze, welche aus Hautlappen bestehen. Diese Vortsätze gleichen enorm den Verästelungen der Tangbüschel. Nicht nur dies, sondern auch die Farbe und Musterung der Haut dienen zu Tarnzwecken. Um sich anzutreiben benutz der Seedrache seine Brust- und Rückenflossen, damit kann er sich schwerelos vorwärts, rückwärts sowie auf und ab bewegen. Seine grösse beträgt etwa 45 Zentimeter.
Verbreitung
Der Seedrache ist im Küstengebiet von Südaustralien zu finden, in der Region von Sydney, Tasmanien bis nach Perth. Dort lebt er ausschliesslich auf Seegras- und Tangwiesen.
Nahrung
Vorallem ernährt sich der Seedrache von Garnelen, jedoch auch von anderen kleinen Wasserbewohnern. Da sie gut getarnt sind, können sie sich unauffälig an die Beute nähern. Wenn sie ihr Ziel erreicht haben, sauchen sie die Beute blitzschnell in die Mundöffnung, welche sich am Ende des Röhrenmaules befindet. Dieser Vorgang kann von blossem Auge kaum wahrgenommen werden.
Der Koboldmaki oder auch Tarsiidae beziehungswiese Tarsius gennant, ist ein kleines, nachtaktives Tier weches zu der Ordnung der Primaten gehört. Bis jetzt sind zehn verschiedene Arten von ihnen bekannt.

Merkmale
Was beim Koboldmaki gleich auffällt sind seine riesigen, kugelrunden, gar "koboldhaften" Augen. Sie haben, im Vegleich zum Körper, die grössten Augen aller Säugetiere. Trotz der grossen Augen, können sie sie kaum bewegen. Dafür können sie ihren Kopf, wie die Eulen um 360° Drehen. Sie leben meist alleine oder paarweise, jedoch wurden auch schon kleine Grüppchen von 3-4 Koboldmakis beobachtet.
Ähnlich wie Frösche hüpfen sie auf flachem Boden, bis über 1.5 m hoch. Zudem sprigen mehrere Meter von Baum zu Baum.
Verbreitung
Die Koboldmakis sind auf den südostasiatischen Inseln zu finden. Vor allem Sumatra, Borneo, sie südlichen Philippinen und Sulawesi. Vorwiegen leben sie in Regen-, Galerie-, Berg- und Magrovenwäldern. Aber sie sind auch in Sumpfgebieten sowie in Bamusdickichten zu finden.
Nahrung
Koboldmakis bevorzugen Insekten, Spinnen, Wirbeltiere sowie kleine Reptilien welche sich in den Bäumen aufhalten. Sie sind in der lage fliegende Insekten zu schnappen. Um an ihre Nahrung zu kommen, visieren sie die Beute genau an, plötzlich springen sie vorwärts und ergreifen sie mit beiden Händen.